Ausgewählte Zitate, Sprüche & Aphorismen
Jeder Mensch ist eine Melodie. Lieben heißt: sie innehaben. Ich bin für dich, du bist für mich ein Lied.
Man glaubt gar nicht, mit welcher Schlauheit die Weibchen es fertig bringen, ihre dummen Streiche zu bemänteln.
Man muß den Leuten nur ein bißchen verrückt vorkommen, dann kommt man schon weiter.
Am Anfang gehören alle Gedanken der Liebe. Später gehört dann alle Liebe den Gedanken.
Der Vorteil des Alters ist, daß man die Dinge nicht mehr begehrt, die man sich früher nicht leisten konnte.
Volkswirte wissen alles über die Wirtschaft und das Geld, sie haben es aber nicht.
Schön ist mir alles, was das, was es sein will, auf eine nicht störende Weise ist.
Niemand ist so arm, daß er nicht wohltätig sein könnte, keiner in niederer Stellung, daß es ihm nicht möglich wäre, Würde zu zeigen.
Pessimismus ist der Schatten, den der Optimismus werfen muss, um ernst genommen zu werden. Alles andere ist Naivität.
Die Politik ist ein Kampfplatz, auf dem das Ergebnis, das man erzielt, immer weit unter dem liegt, was man erreichen möchte.
Bildung ist die Fähigkeit, Wesentliches vom Unwesentlichen zu unterscheiden und jenes ernst zu nehmen.
Eine glückliche Ehe ist wie eine lange Unterhaltung, die einem trotzdem kurz vorkommt.
Am schönsten sind die Frauen so, wie Gott sie erschaffen hat - die Schneider können sie nur verderben.
Es ist das Los des Menschen, daß keiner die Wahrheit hat: sie haben sie alle, aber verteilt ...
Geistreich sein heißt, sich leicht verständlich zu machen, ohne deutlich zu werden.
Man kommt nicht in die Welt, um sich auszusuchen, sondern um vorlieb zu nehmen.
Denn es ist nicht genug, einen guten Kopf zu haben; die Hauptsache ist, ihn richtig anzuwenden.
Es läuft ein großes Schweinepack / Auf dieser Welt herum, / Ob Sportdreß, Samtflaus, Joppe, Frack, / Obs Schnaps säuft oder Mumm.
Geschichte ist ein Roman, der stattgefunden hat, der Roman ist Geschichte, wie sie hätte sein können.
Genie besteht immer darin, daß einem etwas Selbstverständliches zum erstenmal einfällt.
Gewalt bringt niemals andauernden Frieden. Sie löst keinen sozialen Konflikt: Sie schafft nur neue und kompliziertere.
Vor Fehlern ist niemand sicher. Das Kunststück besteht darin, denselben Fehler nicht zweimal zu machen.
Ein Mensch kann nicht alles wissen, aber etwas muß jeder haben, was er ordentlich versteht.
Wenn man ein Defizit erkannt hat und darangeht, es zu beheben, ist das schon ein Fortschritt.
Wie schade, daß so wenig Raum ist zwischen der Zeit, wo man zu jung, und der, wo man zu alt ist!
Eine Möglichkeit, das letzte Wort zu haben, hat der Ehemann immer: Er kann um Verzeihung bitten.
Nur wer denkt und die Menschen liebt, kann ihnen den Frieden bringen. Wir denken nicht und lieben nur uns selbst.
Menschen zu finden, die mit uns fühlen und empfinden, ist wohl das schönste Glück auf Erden.
Es gibt Naturen, die durch das groß sind, was sie erreichen, andere durch das, was sie verschmähen.