Ausgewählte Zitate, Sprüche & Aphorismen
Wer viel Geld hat, kann spekulieren. Wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren. Wer kein Geld hat, muß spekulieren.
Jede Erweiterung der Freiheit ist eine große Wette darauf, daß ihr guter Gebrauch ihren schlechten überwiegen wird.
Keiner vergesse über der Weltpolitik die Gottespolitik, damit er Frieden behalte.
Über das, was oft angeblich zu Gottes Ehre geschah und geschieht, muss sich der Teufel freuen.
Die Klugheit ist sehr geeignet, zu bewahren, was man besitzt, doch allein die Kühnheit versteht zu erwerben.
Ein Kompromiß ist dann vollkommen, wenn beide das erhalten, was sie nicht haben wollen.
Zuviel Vertrauen ist häufig eine Dummheit, zuviel Mißtrauen ist immer ein Unglück.
Nichts ist nachsichtiger, weil auch nichts glücklicher macht, als Aufrichtigkeit.
Toleranz ist das unbehagliche Gefühl, der andere könne am Ende vielleicht doch recht haben.
Wir können nicht auf Dauer integrationswillige Mitbürger als Ausländer behandeln.
Quintessenz des Glücklichseins: Nicht VON sondern FÜR etwas leben. Das heißt: Die Quelle des Glücks liegt einzig in mir.
In Zeiten der Polarisierung muss man den Mut haben, deutlich dagegen zu halten. Wir brauchen klare Botschaften, dürfen uns nicht in Details verlieren.
Was ihr euch, Gelehrte, für Geld nicht erwerbt, / Das hab ich von meiner Frau Mutter geerbt.
Wir wissen, jede Gesellschaft hat ihr Wertesystem. Und das Wertesystem ist wie ein Kleid, in dem sie sich einrichtet und zu Hause ist.
Beim Kindergarten als Ort des Glaubens- und Kulturkampfes sind die Objekte der Mission am schwächsten.
Was wir mathematisch festlegen, ist nur zum kleinen Teil ein objektives Faktum, zum größeren Teil eine Übersicht über Möglichkeiten.
Früher kam der Obrigkeitsstaat mit Pickelmützen. Heute kommt er auf Birkenstocksandalen!
Das einzige, was noch schwieriger ist, als ein geordnetes Leben zu führen: Es anderen nicht aufzuzwingen.
Denn mit den Geistern anderer Jahrhunderte verkehren, ist fast dasselbe wie reisen.
Reue ist der feste Vorsatz, beim nächsten Mal keine Fingerabdrücke zu hinterlassen.
Nicht nur mit der Macht kann man Dinge verändern, sondern auch mit dem Wort, der eigenen Haltung und Einstellung.
Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das große vergebens warten.
Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren.
Die Kirche Roms hat durch die Einführung des Weihnachtsfestes das Christentum gerettet.
Weihnachten ist oft ein lautes Fest: Es tut uns aber gut, ein wenig still zu werden, um die Stimme der Liebe zu hören.
Denn es ist nicht genug, einen guten Kopf zu haben; die Hauptsache ist, ihn richtig anzuwenden.
Die Mode ist vielleicht keine Waffe der Frau, aber sie liefert ihr wenigstens die Munition.
Jeder einzelne im Publikum ist ein Esel, aber alle zusammen sind sie die Stimme Gottes.
Wer die Fähigkeit zu spielen verliert, verliert auch das Gefühl dafür, dass die Welt plastisch ist.