Ausgewählte Zitate, Sprüche & Aphorismen
Wenn wir lernen, dann macht uns das zu selbstbewussten und eigenständigen Menschen.
Kinder sollen mit viel Liebe aufwachsen, aber sie wollen und brauchen auch Normen.
Man fürchtet seine Anhänger mehr als irgendeinen Feind, er lässt sich leichter abschütteln.
Denn mit den Geistern anderer Jahrhunderte verkehren, ist fast dasselbe wie reisen.
Man muß lachen, bevor man glücklich ist, weil man sonst sterben könnte, ohne gelacht zu haben.
Akzeptiere ich, dass jede Krise eine Chance ist, dann nehme ich ihr ein großes Stück Macht über mich.
Politik muss sich zu definieren vermögen, muss die Fähigkeit haben, Abschied zu nehmen vom Anspruch, das Absolute zu gestalten.
Die Krankheit ist der Preis, den die Seele für die Besitznahme des Körpers zahlt.
Wer viel Geld hat, kann spekulieren. Wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren. Wer kein Geld hat, muß spekulieren.
Mutigen Sprung gewagt; / Nimmer gewinnt, wer zagt; / Schnell ist das Wechselglück, / Dein ist der Augenblick.
Wir brauchen Christen, die identifizierbar sind und sich nicht feige verstecken. Leute wie Luther.
Wer Urteile im Namen des Volkes spricht, muss keine Angst haben, wenn das Volk dabei zuschaut.
Diplomatie ist die Kunst, einen Hund so lange zu streicheln, bis Maulkorb und Leine fertig sind.
Wenn der Koch einen Fehler macht, gießt er ein wenig Sauce darüber und sagt, es wäre ein neues Gericht.
Wenn es etwas gibt, von dem Sie nicht wollen, dass es irgendjemand erfährt, sollten Sie es vielleicht ohnehin nicht tun.
Die Doppelmoral gehört zur CSU wie der Senf zur Weißwurscht. Da gibt es ja vieles, was vorne hui und hinten pfui ist.
In Osteuropa gibt es kaum noch Marxisten, nur mehr Häretiker. Marxisten gibt es nur noch im Westen.
An der Schwelle jeder wissenschaftlichen Betrachtung der Welt steht die Verwunderung.
Beim Kindergarten als Ort des Glaubens- und Kulturkampfes sind die Objekte der Mission am schwächsten.
Leidenschaft ist eine Art Fieber des Geistes, das uns schwächer verlässt, als es uns vorgefunden hat.
Warum sollen wir nicht mal in einer Gaststätte Abendmahl feiern? Jesus hat schließlich nichts anderes getan.
Voyeure sind Männer, die nur noch besichtigen, weil sie nichts mehr beabsichtigen.
Die Kompliziertheit eines Charakters wächst mit dem feinen Verständnis desselben.
Ihr klagt über die vielen Steuern: Unsere Trägheit nimmt uns zweimal soviel ab, unsere Eitelkeit dreimal soviel und unsere Torheit viermal soviel.
Gewalt bringt niemals andauernden Frieden. Sie löst keinen sozialen Konflikt: Sie schafft nur neue und kompliziertere.
Falsch verhält sich, wer dort schnüffelt, wo schon viele Hunde waren - man muß neue Bäume entdecken.
Frieden, wir wollen Frieden / und Liebe für die Menschen der Welt; / Frieden für alle Freunde, / Liebe für die Kinder der Welt.
Man kommt nicht in die Welt, um sich auszusuchen, sondern um vorlieb zu nehmen.
Um zu lieben, müssen wir das Göttliche an dem Geliebten lieben, um Liebe anzunehmen, auch an uns.