Ausgewählte Zitate, Sprüche & Aphorismen

Extreme Idealisten sind immer Feiglinge, sie nehmen vor der Wirklichkeit Reißaus.

Wer nicht weiß, was er selber will, muß wenigstens wissen, was die anderen wollen.

Wenn eine Frau geliebt wird, errät sie es in der Regel lange bevor man es ihr gesteht.

...wozu lebt man, wenn der Wind hinter unserm Schuh schon die letzte Spur von uns wegträgt?

Der Mensch, das sonderbare Wesen: Mit den Füßen im Schlamm, mit dem Kopf in den Sternen.

Um zu lieben, müssen wir das Göttliche an dem Geliebten lieben, um Liebe anzunehmen, auch an uns.

Die Jugend ist die Zeit, Weisheit zu lernen. Das Alter ist die Zeit, sie auszuüben.

Wenn jeder auf seinem Platz das beste tut, wird es in der Welt bald besser aussehen.

Unser seitheriges Recht ist weitgehend Theologie und Moral, deren Magd es auch im Mittelalter gewesen ist.

Die Klugheit ist sehr geeignet, zu bewahren, was man besitzt, doch allein die Kühnheit versteht zu erwerben.

Das beste an der Zukunft ist vielleicht der Umstand, daß immer nur ein Tag auf einmal kommt.

Wenn wir zürnen, hat unser Gegner seinen Zweck erreicht: Wir sind in seiner Gewalt.

Wahrhaft große Leute müssen in dieser Welt immer eine große Traurigkeit empfinden.

Natürlich muß man die Männer nehmen, wie sie sind. Aber man darf sie nicht so sein lassen.

Wie eine Nation durchschnittlich die Tiere behandelt, ist ein Hauptmaßstab ihres Humanitätswerts.

Wer glaubt, das ganze Leben bestehe nur aus Marktbeziehungen, der kennt letztlich von allem den Preis und von nichts mehr den Wert.

Der ganze Krieg setzt menschliche Schwäche voraus, und gegen sie ist er gerichtet.

Ganz gewiß sollen Kinder Achtung vor ihren Eltern haben, aber ganz gewiß sollen auch Eltern Achtung vor ihren Kindern haben, und niemals dürfen sie ihre natürliche Überlegenheit mißbrauchen. Niemals Gewalt.

Dilettanten erkennt man an der Plumpheit ihrer Komplimente. Der routinierte Verführer riskiert Kritik.

Am leichtesten erträgt man noch die Gewalt, die man eines Tages selbst auszuüben hofft.

Avantgarde ist nichts anderes als eine Religion für Auserwählte mit Manifesten und großen Zäunen.

Wenn sich die Mehrheit zur richtigen Ansicht bekehrt, dann sicherlich aus den falschen Gründen.

Wir müssen zu unseren Ansichten stehen und es riskieren, um ihretwillen zu Fall zu kommen.

Der Langweiler ist ein Mensch, der dich deiner Einsamkeit beraubt, ohne dir Gesellschaft zu bieten.

Alle Klugheit und Berechnung wird an der Einmaligkeit jedes Geschehnisses zuschanden.

Jedes Naturgesetz, das sich dem Beobachter offenbart, läßt auf ein höheres, noch unerkanntes schließen.

Man soll die Männer so nehmen, wie sie sind, und die Frauen, wie sie sein möchten.

Der eine spricht gern über das, was er weiß, der andere lieber über das, was er denkt.

Gute Ehefrauen unterstützen uns in Krisen, in die wir ohne sie nicht geraten wären.

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