Ausgewählte Zitate, Sprüche & Aphorismen
Die menschliche Freiheit besteht lediglich darin, daß sich die Menschen ihres Wollens bewußt und der Ursachen, von denen sie bestimmt werden, unbewußt sind.
Jede Leidenschaft, welche in der Einsamkeit schläft, wacht in der Gesellschaft auf.
Alle unsere endgültigen Entschlüsse werden in einem sehr vergänglichen Gemütszustand gefaßt.
Der Fortschritt hat an Glanz verloren, daher sucht man goldene Zeiten in der Vergangenheit.
Natürlich muß man die Männer nehmen, wie sie sind. Aber man darf sie nicht so sein lassen.
Avantgarde ist nichts anderes als eine Religion für Auserwählte mit Manifesten und großen Zäunen.
Unser seitheriges Recht ist weitgehend Theologie und Moral, deren Magd es auch im Mittelalter gewesen ist.
Lustige Leute begehen mehr Torheiten als traurige. Traurige Leute begehen größere.
Früher kam der Obrigkeitsstaat mit Pickelmützen. Heute kommt er auf Birkenstocksandalen!
Wenn die Menschen ihr eigenes Schicksal mit beeinflussen können, wachsen ihnen Flügel.
Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen, wenn wir uns entschließen, einmal daraus zu erwachen.
Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten.
Freundlichkeit gegen jedermann ist die erste Lebensregel, die uns manchen Kummer ersparen kann.
Um glücklich zu sein, muß man seine Vorurteile abgelegt und seine Illusionen behalten haben.
Die wahren Lebenskünstler sind bereits glücklich, wenn sie nicht unglücklich sind.
Diktaturen haben niemals ein Problem gelöst. Sie haben es nur verschwinden lassen.
Heute wird zwar demokratisch gewählt, doch die wirkliche Macht liegt in den Händen der Wirtschaft.
Liebst Du mich, lass es mich spüren / Worte können nicht verführen / Ehrlichkeit - ein tiefer Blick / Das bedeutet großes Glück
Nur Finanzminister verdienen in der Politik einen Heiligenschein, denn sie verkünden eine wichtige Wahrheit. Diese lautet: Es ist kein Geld da.
Pessimismus ist der Schatten, den der Optimismus werfen muss, um ernst genommen zu werden. Alles andere ist Naivität.
Das Apostolat der Frau in der Kirche ist in erster Linie das Apostolat des Schweigens.
Das Leben verlangt mutige Entscheidungen. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.
Der Umstand, daß ich eine Feministin bin, heißt nicht, daß ich nicht feminin wäre.
Die Gelegenheit ist eine gleichgültige Göttin. Sie begünstigt das Gute wie das Böse.
Wir sollten Teile von Behörden für ein Jahr schließen und hinterher fragen, ob es irgend jemand gemerkt hat.
Der moderne Mensch hat von wenig eine Ahnung, aber er redet überall mit, obwohl er weiß, daß niemand ihm zuhört.
Die Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, daß wir nicht besser regiert werden als wie wir es verdienen.
Aber freilich leuchtet der Menschengeist am hellsten, wo Glanz der Kunst mit Glanz der Wissenschaft sich eint.
Es ist menschlich, verärgert zu sein, aber es ist nicht recht, in diesem Ärger zu beharren.