Ausgewählte Zitate, Sprüche & Aphorismen

Gescheite Leute sind selten mutig. Sie sind vorsichtig und maßvoll, also eigentlich feige. Wirklichen Mut haben nur die Narren.

Alle wertvollen Gefühle - für einen Menschen wie für einen Glauben, eine Scholle, ein Land - sind konservativ.

Das Recht hat die merkwürdige Eigenschaft, daß man es behalten kann, ohne es zu haben.

In Zeiten der Polarisierung muss man den Mut haben, deutlich dagegen zu halten. Wir brauchen klare Botschaften, dürfen uns nicht in Details verlieren.

Die grösste Strafe des Lebens besteht mitunter darin, das man genau das bekommt was man unbedingt haben wollte.

Wie eine Nation durchschnittlich die Tiere behandelt, ist ein Hauptmaßstab ihres Humanitätswerts.

Wenn man ein Defizit erkannt hat und darangeht, es zu beheben, ist das schon ein Fortschritt.

Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen, wenn wir uns entschließen, einmal daraus zu erwachen.

Was man gut begreift, lässt deutlich sich ausdrücken, / Gar schnell die rechten Worte in den Sinn dir rücken.

Ich kann zwar die Bahn der Gestirne auf Zentimeter und Sekunden berechnen, aber nicht, wohin eine verrückte Menge einen Börsenkurs treiben kann.

Auf hohlen Köpfen ist gut trommeln. Und je hohler ein Kopf, desto voller das Echo.

Wer zuviel in der Vergangenheit rumstochert, kommt nicht in die Zukunft, weil er die Gegenwart nicht meistern kann.

Und seit jeher war es so, dass die Liebe erst in der Stunde der Trennung ihre eigene Tiefe erkennt.

Das Gewissen hindert uns nicht, Sünden zu begehen. Aber es hindert uns, die Sünden zu genießen.

Diejenigen, die sich nicht der Vergangenheit erinnern, sind verurteilt, sie erneut zu durchleben.

Ich will als schnelle Pilotin wahrgenommen werden und nicht als die schnellste Frau.

Es ist traurig, eine Ausnahme zu sein. Aber noch viel trauriger ist es, keine zu sein.

Kluge Menschen verstehen es, den Abschied von der Jugend auf mehrere Jahrzehnte zu verteilen.

Jeder muß sich ein Ziel setzen, das er nicht erreichen kann, damit er stets zu ringen und zu streben habe.

Wir leben in einer verrückten Welt: Menschen sterben vor Hunger, aber Schoßhündchen gehen an Verfettung ein.

Alle Zeit, die vergangene und die zukünftige, fällt im heutigen Tag zusammen, und jeder ist bloß ein heutiger.

Wieder einmal recht gehabt, hat nur der Nichtliebende. Nicht recht zu haben ist ein süßes Glück.

Fair Play bedeutet, das Foul so versteckt zu machen, daß der Schiedsrichter es nicht sieht.

Bücher haben die gleichen Feinde wie der Mensch: Feuer, Nässe, Zeit und ihren Inhalt.

Um zu lieben, müssen wir das Göttliche an dem Geliebten lieben, um Liebe anzunehmen, auch an uns.

Kinder sollen mit viel Liebe aufwachsen, aber sie wollen und brauchen auch Normen.

Man kann alles verkaufen, wenn es gerade in Mode ist. Das Problem besteht darin, es in Mode zu bringen.

Wer zum Glück der Welt beitragen möchte, der sorge zunächst einmal für eine glückliche Atmosphäre in seinem eigenen Haus.

Denn mit den Geistern anderer Jahrhunderte verkehren, ist fast dasselbe wie reisen.

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