Ausgewählte Zitate, Sprüche & Aphorismen
Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren.
Wenn wir zürnen, hat unser Gegner seinen Zweck erreicht: Wir sind in seiner Gewalt.
Mit Pessimismus erreichen Sie nichts. Zudem gehen Ihnen die ganze Kraft und Freude verloren.
Jeder ernstliche Kampf findet seine Versöhnung. Nur die Lüge, die innere Unwahrheit, ist zur ewigen Qual verdammt.
Es regiert sich leichter im Klima kleiner persönlicher Hoffnungen als in der Stimmung genereller Ansprüche.
Man muß mit seinen Feinden leben, daß man nicht jedermann zum Freunde haben kann.
Man soll die Wahrheit mehr als sich selbst lieben, aber seinen Nächsten mehr als die Wahrheit.
Der politische Journalismus ist keine Lebensversicherung: das Risiko erst gibt seinen besten Antrieb.
Wo die Ostseewellen spülen an den Strand, / wo die gelben Ginster blüh'n im Dünensand, / wo die Möwen schreien, schrill im Strumgebraus, / da ist meine Heimat, da bin ich zu Haus.
Ein Regierungssprecher ist ein Mann, der aufstoßen muß, wenn andere gegessen haben.
...wozu lebt man, wenn der Wind hinter unserm Schuh schon die letzte Spur von uns wegträgt?
Heute wird zwar demokratisch gewählt, doch die wirkliche Macht liegt in den Händen der Wirtschaft.
Das rechte Wort, am rechten Platz vom rechten Mann gesprochen, erspart fast immer den Einsatz der Polizei.
Wer nicht weiß, was er selber will, muß wenigstens wissen, was die anderen wollen.
Schmeicheleien sind wie Falschgeld: Sie machen denjenigen ärmer, der sie empfängt.
Laß dich vom Verstande leiten, aber verletze nicht die heilige Schranke des Gefühls.
Frauen machen sich nicht schön, um Männern zu gefallen. Sie tun es, um andere Frauen zu ärgern.
Reue ist der feste Vorsatz, beim nächsten Mal keine Fingerabdrücke zu hinterlassen.
Wer mit dem Zeigefinger allgemeiner Vorwürfe auf den oder die vermeintlichen Anstifter oder Drahtzieher zeigt, sollte daran denken, daß in der Hand mit dem ausgestreckten Zeigefinger zugleich drei andere Finger auf ihn selbst zurückweisen.
Nur Menschen, die selbst friedlich sind, können auch politischen Frieden bewirken.
Wenigen Sterblichen ist es um Wahrheit, aber den meisten irgend um eine Partei, irgendein Dogma zu tun.
Die Phantasie tröstet die Menschen über das hinweg, was sie nicht sein können, und der Humor über das, was sie tatsächlich sind.
Wir brauchen Christen, die identifizierbar sind und sich nicht feige verstecken. Leute wie Luther.
Kluge Menschen verstehen es, den Abschied von der Jugend auf mehrere Jahrzehnte zu verteilen.
Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das große vergebens warten.
Geliebt zu werden kann eine Strafe sein. Nicht wissen, ob man geliebt wird, ist Folter.
Freundschaft das ist, wenn dir jemand Wasser einlässt in die Badewanne, wenns dir dreckig geht.
Das Unglück ist, daß jeder denkt, der andere ist wie er, und dabei übersieht, daß es auch anständige Menschen gibt.
Das schöne Gefühl Geld zu haben, ist nicht so intensiv wie das saublöde Gefühl, kein Geld zu haben.