Ausgewählte Zitate, Sprüche & Aphorismen

Bildung ist eine Krücke, mit der der Lahme den Gesunden schlägt, um zu zeigen, daß er auch bei Kräften ist.

Ich glaube, daß jede Architektur, die sich an den Geist wendet, noch immer das Werk eines einzelnen ist.

Nur Finanzminister verdienen in der Politik einen Heiligenschein, denn sie verkünden eine wichtige Wahrheit. Diese lautet: Es ist kein Geld da.

Kunst ist das, was übrigbleibt, nachdem alles an ihr bis ins Letzte analysiert worden ist.

Schlechte Argumente bekämpft man am besten dadurch, dass man ihre Darstellung nicht stört.

Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Gute will und dann doch immer blöd daherredet.

Wenigen Sterblichen ist es um Wahrheit, aber den meisten irgend um eine Partei, irgendein Dogma zu tun.

Alles, was uns wirklich nützt, ist für wenig Geld zu haben. Nur das Überflüssige kostet viel.

Mit dem Ideal der absoluten Freiheit wird dasselbe Unwesen getrieben wie mit allem Absoluten.

Man liebt einen Menschen nicht wegen seiner Stärke, sondern wegen seiner Schwächen.

Man muß lachen, bevor man glücklich ist, weil man sonst sterben könnte, ohne gelacht zu haben.

Alt ist man dann, wenn man an der Vergangenheit mehr Freude hat als an der Zukunft.

Nicht der Staat gewährt den Bürgern Freiheit, sondern die Bürger dem Staat Einschränkungen ihrer Rechte.

Großmut findet immer Bewunderer, selten Nachahmer, denn sie ist eine zu kostspielige Tugend.

Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das große vergebens warten.

Wie arm ist der, dessen schwache Weichherzigkeit ihm nicht erlaubt, einen unersättlichen Bettler abzuweisen!

Schön ist mir alles, was das, was es sein will, auf eine nicht störende Weise ist.

Wir lehren nicht bloß durch Worte; wir lehren auch weit eindringlicher durch unser Beispiel.

Wer mit den Feinden seiner Freunde Freundschaft schließt, macht sich seine Freunde zum Feind.

Unser aller gemeinsames Haus wird ungestraft ausgeplündert, verwüstet und misshandelt.

Auf hohlen Köpfen ist gut trommeln. Und je hohler ein Kopf, desto voller das Echo.

Geliebt zu werden kann eine Strafe sein. Nicht wissen, ob man geliebt wird, ist Folter.

Mit den schlanken Frauen geben die Männer an, aber die molligen nehmen sie mit nach Hause.

Es gilt nicht mehr der Satz: Denn sie wissen nicht, was sie tun. Heute muß es heißen: Sie tun nicht, was sie wissen.

Ich glaube, die große Herausforderung an die zivile Gesellschaft wird sein, mit mehr Courage gegen die Gewaltakte einzutreten.

Es gibt keinen Ort der Welt, an dem man sicherer geborgen wäre als in den Armen der Mutter.

Ein Smiley oder ein Like ist nicht das Gleiche wie der echte Blick in dankbare Augen.

Die Ehe ist der Sonderfall eines Abonnements, das mehr Geld kostet, als wenn man einzeln zahlen müßte.

Das einzige, was noch schwieriger ist, als ein geordnetes Leben zu führen: Es anderen nicht aufzuzwingen.

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