Ausgewählte Zitate, Sprüche & Aphorismen

Institutionen verfolgen immer nur zwei Ziele: den Selbsterhalt und - solange der nicht gefährdet ist - die Expansion.

Politik muß jedermanns Sache werden. Man darf sie nicht den Fachleuten überlassen.

Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das große vergebens warten.

Kinder wollen eine heile Welt, deshalb zeige ich in meinen Büchern, wie sie aussieht.

Das Problem der Demokratie liegt darin, außergewöhnliche Menschen von gewöhnlichen wählen zu lassen.

Die Schönheit ist die vollkommene Übereinstimmung des Sinnlichen mit dem Geistigen.

Reue ist der feste Vorsatz, beim nächsten Mal keine Fingerabdrücke zu hinterlassen.

Eine Idee, die anregen soll, muss zu dem Einzelnen kommen mit der Wucht einer Offenbarung.

Es ist nicht wichtig, ob man erster, zweiter oder dritter wird. Wichtig ist, daß du Haltung hast.

Ein Vorurteil ist ziemlich sicher daran zu erkennen, daß man sich bei seiner Begründung ereifert.

Wenn man eine Gesellschaft kritisieren will, muß man Außenseiter dieser Gesellschaft sein.

Wir dürfen unseren Kindern nicht vorgaukeln, die Welt sei heil. Aber wir sollten in ihnen die Zuversicht wecken, dass die Welt nicht unheilbar ist.

Das Recht hat die merkwürdige Eigenschaft, daß man es behalten kann, ohne es zu haben.

Ich habe heute ein paar Blumen für dich nicht gepflückt, um dir ihr Leben mitzubringen.

Eine Generation, die die Geschichte ignoriert, hat keine Vergangenheit - und keine Zukunft.

Nichts ist nachsichtiger, weil auch nichts glücklicher macht, als Aufrichtigkeit.

In Europa ist man die schlechten Nachrichten aus Afrika so gewöhnt, daß man die guten nicht mehr wahrnimmt.

Wir leben in einer verrückten Welt: Menschen sterben vor Hunger, aber Schoßhündchen gehen an Verfettung ein.

Tradition kann nicht vererbt werden. Wer sie haben möchte, muß sie mühevoll selbst erwerben.

Niemand ist so arm, daß er nicht wohltätig sein könnte, keiner in niederer Stellung, daß es ihm nicht möglich wäre, Würde zu zeigen.

Was nicht auf einer einzigen Manuskriptseite zusammengefaßt werden kann, ist weder durchdacht noch entscheidungsreif.

Man stirbt für Meinungen und nicht für Gewißheiten, für das, was man glaubt, nicht für das, was man weiß.

Wer die Macht übt, ist ihr Knecht nicht weniger, als wer sie duldet. Der Tyrann leidet unter der Menschheit, wie sie unter ihm.

Mit den schlanken Frauen geben die Männer an, aber die molligen nehmen sie mit nach Hause.

Wenn jeder auf seinem Platz das beste tut, wird es in der Welt bald besser aussehen.

Mit dem Ideal der absoluten Freiheit wird dasselbe Unwesen getrieben wie mit allem Absoluten.

Am schönsten sind die Frauen so, wie Gott sie erschaffen hat - die Schneider können sie nur verderben.

Ein einziger Tag wahrer Treue kann in jener Welt tausend Jahre Seligkeit nach sich ziehen.

Die Forderung, daß nichts geschehen darf, mit dem nicht alle einverstanden sind, ist ein beweisbarer Unsinn.

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