Ausgewählte Zitate, Sprüche & Aphorismen

Die wirklich intellektuellen Menschen sind letztlich die, mit denen man über alles reden kann.

Vor Fehlern ist niemand sicher. Das Kunststück besteht darin, denselben Fehler nicht zweimal zu machen.

Die Intelligenz ist ein Heerführer, der immer zu spät in die Schlacht kommt und nach der Schlacht diskutiert.

Luxus ist nicht das Gegenteil von Armut, sondern von Vulgarität. Luxus heißt ein Stoffmantel mit Seidenfutter oder mit Pelz, aber innen. Man wirft den Mantel auf einen Stuhl, und das Futter kommt zum Vorschein. Sonst nicht. Die Dame allein weiß, daß sie Seide oder Pelz trägt. Sie hat es nicht nötig, darauf hinzuweisen. Das ist Luxus.

Man muss nur wenige Dinge im Leben richtig machen, so lange man nicht zu viele Fehler macht.

Das Mitgefühl mit allen Geschöpfen ist es, was Menschen erst wirklich zum Menschen macht.

Wahrhaft große Leute müssen in dieser Welt immer eine große Traurigkeit empfinden.

Natürlich muß man die Männer nehmen, wie sie sind. Aber man darf sie nicht so sein lassen.

Entwickelt wurde der Sex für die Reproduktion. Aber er hat sich zum reinen Vergnügen verselbstständigt.

Der moderne Mensch hat von wenig eine Ahnung, aber er redet überall mit, obwohl er weiß, daß niemand ihm zuhört.

Denn wenn das Herz ein Bedürfnis hat, so ist es kalt gegen alles, was es nicht befriedigt.

Das Gewissen ist die Stimme der Seele. Die Leidenschaften sind die Stimme des Körpers.

Die Politik ist ein Kampfplatz, auf dem das Ergebnis, das man erzielt, immer weit unter dem liegt, was man erreichen möchte.

Den längst in den Strom der Zeit versenkten Geist eines Volkes wieder zu erkennen und anschaulich zu machen, ist die Aufgabe der Altertumswissenschaft.

Die Schönheit ist die vollkommene Übereinstimmung des Sinnlichen mit dem Geistigen.

Man wird nicht Minister, weil man promoviert ist, sondern Kompetenz hat im Politischen.

Manchmal ist es schwerer, einen einzigen Menschen als ein ganzes Volk zu beherrschen.

Wer nicht weiß, was er selber will, muß wenigstens wissen, was die anderen wollen.

Anmaßung geht niemals aus einem Dasein, sondern nur stets aus einem Mangel hervor.

Ich glaube, nichts lehrt einen besser Bescheidenheit, als wenn man einen wertvollen Menschen liebt.

Die Krankheit ist der Preis, den die Seele für die Besitznahme des Körpers zahlt.

Gewalt bringt niemals andauernden Frieden. Sie löst keinen sozialen Konflikt: Sie schafft nur neue und kompliziertere.

An der Schwelle jeder wissenschaftlichen Betrachtung der Welt steht die Verwunderung.

Wer zuviel in der Vergangenheit rumstochert, kommt nicht in die Zukunft, weil er die Gegenwart nicht meistern kann.

Nur Pessimisten schmieden das Eisen, solange es heiß ist. Optimisten vertrauen darauf, daß es nicht erkaltet.

Ich glaube, die große Herausforderung an die zivile Gesellschaft wird sein, mit mehr Courage gegen die Gewaltakte einzutreten.

Wir brauchen Christen, die identifizierbar sind und sich nicht feige verstecken. Leute wie Luther.

Unser aller gemeinsames Haus wird ungestraft ausgeplündert, verwüstet und misshandelt.

Wie die Welt von morgen aussehen wird, hängt in großem Maß von der Einbildungskraft jener ab, die gerade jetzt lesen lernen.

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