Ausgewählte Zitate, Sprüche & Aphorismen

Schlechte Argumente bekämpft man am besten dadurch, dass man ihre Darstellung nicht stört.

Jeder Mensch begegnet einmal dem Menschen seines Lebens, aber nur wenige erkennen ihn rechtzeitig.

Wer arm ist, der darf sich was vorlügen - das ist sein Recht. Vielleicht sein einziges Recht.

Sex ist sehr unkompliziert, wenn man von keinem Komplex, sondern von einem Bedürfnis geleitet wird.

Ach, besser wär's, ihr alten Knaben, ein Rückgrat überhaupt zu haben im Leben und daheim im Laden und nicht bei völkischen Paraden.

Der Computer und seine Bedienung sind eine neue Kulturtechnik wie Schreiben und Rechnen.

Wieder einmal recht gehabt, hat nur der Nichtliebende. Nicht recht zu haben ist ein süßes Glück.

Mutigen Sprung gewagt; / Nimmer gewinnt, wer zagt; / Schnell ist das Wechselglück, / Dein ist der Augenblick.

Alt ist man dann, wenn man an der Vergangenheit mehr Freude hat als an der Zukunft.

Unser seitheriges Recht ist weitgehend Theologie und Moral, deren Magd es auch im Mittelalter gewesen ist.

Ein Zyniker ist ein Mensch, der vor allen Dingen den Preis und von keinem den Wert weiß.

Beim Essen ist Musik ein guter Prüfstein; / denn ist das Essen gut, so hört man die Musik nicht!

Wahrhaft große Leute müssen in dieser Welt immer eine große Traurigkeit empfinden.

Beim Kindergarten als Ort des Glaubens- und Kulturkampfes sind die Objekte der Mission am schwächsten.

Jeder erwartet vom Staat Sparsamkeit im allgemeinen und Freigebigkeit im besonderen.

Ich bekomme jetzt meine eigene Briefmarke. Dann werde ich von Millionen abgeleckt.

Das beste, was der Mensch für einen anderen tun kann, ist doch immer das, was er für ihn ist.

Ich kenne viele Menschen, die in der Gesellschaft gut zu reden wissen: Aber ich kenne wenige, die gut zu hören verstehen.

Liebe ist der Entschluß, das Ganze eines Menschen zu bejahen, die Einzelheiten mögen sein, wie sie wollen.

Akzeptiere ich, dass jede Krise eine Chance ist, dann nehme ich ihr ein großes Stück Macht über mich.

Freundlichkeit gegen jedermann ist die erste Lebensregel, die uns manchen Kummer ersparen kann.

Die großen Menschen, die auf der Erde eine sehr kleine Familie bilden, finden leider nur sich selbst zum Nachahmen.

Man soll die Männer so nehmen, wie sie sind, und die Frauen, wie sie sein möchten.

Ein Geschenk ist genau soviel wert wie die Liebe, mit der es ausgesucht worden ist.

Die meisten Dichter verstehen von Literatur nicht mehr als Vögel von Ornithologie.

Wofür hätte man denn eine Familie, wenn man sich in einer schwierigen Situation nicht auf sie verlassen kann.

Man liebt einen Menschen nicht wegen seiner Stärke, sondern wegen seiner Schwächen.

In Deutschland ist Bier mehr als ein Getränk, es ist ein Teil unserer Volkskultur.

Kluge Menschen verstehen es, den Abschied von der Jugend auf mehrere Jahrzehnte zu verteilen.

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