Ausgewählte Zitate, Sprüche & Aphorismen
Den Gebrauch der Kräfte, die man hat, ist man denen schuldig, die sie nicht haben.
Ich glaube, nichts lehrt einen besser Bescheidenheit, als wenn man einen wertvollen Menschen liebt.
Der Verbrecher von gestern ist der Held von heute. Der Held im Westen ist Verbrecher im Osten und umgekehrt.
Alle Welt klagt über den Journalismus, und jedermann möchte ihn für sich benutzen.
Der (bequeme) Glaube, das Kind wisse schon selbst am besten, was gut für es sei, scheint das hartnäckigste Sediment der antiautoritären Ideologie zu sein.
Wer Urteile im Namen des Volkes spricht, muss keine Angst haben, wenn das Volk dabei zuschaut.
Das einzige, was noch schwieriger ist, als ein geordnetes Leben zu führen: Es anderen nicht aufzuzwingen.
Nur Menschen, die selbst friedlich sind, können auch politischen Frieden bewirken.
Am Anfang gehören alle Gedanken der Liebe. Später gehört dann alle Liebe den Gedanken.
Frauen sind wie Kreuzworträtsel: Senkrecht und waagrecht zusammen ergeben erst die Lösung.
Und nimmer kann ein Mensch, wie sehr er sich vermisst, / Im Auge andrer Leute sein, was er nicht ist.
Es ist riskant, gute Menschen auf die Bühne zu bringen, denn sie sind auf Dauer langweilig
Ein Politiker muss machtbewusst sein. Er muss ehrgeizig sein. Er muss sich selber etwas abverlangen können
Der Vietnamkrieg ist für viele Amerikaner erst dadurch unmoralisch geworden, dass er verloren ging.
Eine Generation, die die Geschichte ignoriert, hat keine Vergangenheit - und keine Zukunft.
Menschen zu finden, die mit uns fühlen und empfinden, ist wohl das schönste Glück auf Erden.
Wenn man sich von den Bergen entfernt, so erblickt man sie erst recht in ihrer wahren Gestalt; so ist es auch mit den Freunden.
Kinder sollen mit viel Liebe aufwachsen, aber sie wollen und brauchen auch Normen.
Der Mensch ist ein geldgieriges Tier, und diese Eigenschaft kommt allzu oft seiner Güte in die Quere.
Tradition kann nicht vererbt werden. Wer sie haben möchte, muß sie mühevoll selbst erwerben.
Schlechte Argumente bekämpft man am besten dadurch, dass man ihre Darstellung nicht stört.
Man soll die Männer so nehmen, wie sie sind, und die Frauen, wie sie sein möchten.
Nur wer denkt und die Menschen liebt, kann ihnen den Frieden bringen. Wir denken nicht und lieben nur uns selbst.
Materielles Wachstum und Verteidigung der Besitzstände dürfen nicht mehr länger die Leitlinien unseres Verhaltens sein.
Eine offene Aussprache ist eine Unterredung, bei der man freundschaftlich zusammenkommt und entzweit auseinandergeht.
Wer mit 20 Wörtern sagt, was man auch mit 10 Wörtern sagen kann, der ist auch zu allen anderen Schlechtigkeiten fähig.
Jedes Naturgesetz, das sich dem Beobachter offenbart, läßt auf ein höheres, noch unerkanntes schließen.
Das Leben verlangt mutige Entscheidungen. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.
Die stärkste Kraft reicht nicht an die Energie heran, mit der manch einer seine Schwäche verteidigt.