Ausgewählte Zitate, Sprüche & Aphorismen
Prestige nennt man die Daumenschrauben, die man auch einer Weltmacht anlegen kann.
Fair Play bedeutet, das Foul so versteckt zu machen, daß der Schiedsrichter es nicht sieht.
Das Gewissen hindert uns nicht, Sünden zu begehen. Aber es hindert uns, die Sünden zu genießen.
Das Apostolat der Frau in der Kirche ist in erster Linie das Apostolat des Schweigens.
An der Schwelle jeder wissenschaftlichen Betrachtung der Welt steht die Verwunderung.
Ach, besser wär's, ihr alten Knaben, ein Rückgrat überhaupt zu haben im Leben und daheim im Laden und nicht bei völkischen Paraden.
Und seit jeher war es so, dass die Liebe erst in der Stunde der Trennung ihre eigene Tiefe erkennt.
Manchmal ist es schwerer, einen einzigen Menschen als ein ganzes Volk zu beherrschen.
Es sind gerade die Inkonsequenzen eines Lebens, welche die größten Konsequenzen haben.
Experten sind Leute, die, damit sie Experten bleiben, sich weigern, etwas hinzuzulernen.
Natürlich muß man die Männer nehmen, wie sie sind. Aber man darf sie nicht so sein lassen.
Den Fortschritt verdanken wir den Nörglern. Zufriedene Menschen wünschen keine Veränderung.
Unser seitheriges Recht ist weitgehend Theologie und Moral, deren Magd es auch im Mittelalter gewesen ist.
Diktaturen haben niemals ein Problem gelöst. Sie haben es nur verschwinden lassen.
Was wir mathematisch festlegen, ist nur zum kleinen Teil ein objektives Faktum, zum größeren Teil eine Übersicht über Möglichkeiten.
Glück in der Ehe setzt viele kleine Aufmerksamkeiten und manchmal eine große Unaufmerksamkeit voraus.
Der Umstand, daß ich eine Feministin bin, heißt nicht, daß ich nicht feminin wäre.
Wie wenig kommt es auf die Größe des Platzes an, auf den wir gestellt sind, wie viel aber auf das rechte Erkennen unserer Pflicht.
Dilettanten erkennt man an der Plumpheit ihrer Komplimente. Der routinierte Verführer riskiert Kritik.
Mathematik ist das Alphabet, mit dessen Hilfe Gott das Universum beschrieben hat.
Eine Wahrheit ist eine Wahrheit, und ich liebe sie, es sage sie gleich, wer da wolle.
Beim Kindergarten als Ort des Glaubens- und Kulturkampfes sind die Objekte der Mission am schwächsten.
Wir alle hungern nach Menschenliebe, und wenn man hungert, schmeckt auch schlecht gebackenes Brot.
Es gibt Leute, die so in ihren Geist verliebt sind, daß sie darüber den Verstand verlieren.
Jede Erweiterung der Freiheit ist eine große Wette darauf, daß ihr guter Gebrauch ihren schlechten überwiegen wird.
Alle Tiere wissen es, nur der Mensch nicht, dass das höchste Ziel die Freude ist.
Wer zum Glück der Welt beitragen möchte, der sorge zunächst einmal für eine glückliche Atmosphäre in seinem eigenen Haus.
Nur wer denkt und die Menschen liebt, kann ihnen den Frieden bringen. Wir denken nicht und lieben nur uns selbst.
Kinder sollen mit viel Liebe aufwachsen, aber sie wollen und brauchen auch Normen.