Ausgewählte Zitate, Sprüche & Aphorismen
Willst du das Zwitschern eines Vogels ergründen, so erforsche nicht den Vogel, sondern dein Ohr.
Beim Kindergarten als Ort des Glaubens- und Kulturkampfes sind die Objekte der Mission am schwächsten.
Man glaubt gar nicht, mit welcher Schlauheit die Weibchen es fertig bringen, ihre dummen Streiche zu bemänteln.
Nicht aus Gunst erhob das Geschick dich; sondern zu zeigen, / Daß es sogar aus dir etwas zu machen verstand.
Es siegt immer und notwendig die Begeisterung über den, der nicht begeistert ist.
Über das, was oft angeblich zu Gottes Ehre geschah und geschieht, muss sich der Teufel freuen.
Das einzige, was noch schwieriger ist, als ein geordnetes Leben zu führen: Es anderen nicht aufzuzwingen.
Nur Pessimisten schmieden das Eisen, solange es heiß ist. Optimisten vertrauen darauf, daß es nicht erkaltet.
Wir reisen nicht nur an andere Orte, sondern vor allem reisen wir in andere Verfassungen der eigenen Seele.
An der Schwelle jeder wissenschaftlichen Betrachtung der Welt steht die Verwunderung.
Wenn wir zürnen, hat unser Gegner seinen Zweck erreicht: Wir sind in seiner Gewalt.
Liebe ist der Entschluß, das Ganze eines Menschen zu bejahen, die Einzelheiten mögen sein, wie sie wollen.
Wir befinden uns auf dem Weg zwischen Demoskopie und Einschaltquote in eine andere Republik.
Jeder einzelne im Publikum ist ein Esel, aber alle zusammen sind sie die Stimme Gottes.
Das Unglück ist, daß jeder denkt, der andere ist wie er, und dabei übersieht, daß es auch anständige Menschen gibt.
Man muß den Leuten nur ein bißchen verrückt vorkommen, dann kommt man schon weiter.
Ehrwürdig ist der Mantel, der euch ziert; / ihn zu verspotten, wäre Sünde. / Doch tragt ihn auch, wie sichs gebührt, / und hängt ihn niemals nach dem Winde.
Wo die Ostseewellen spülen an den Strand, / wo die gelben Ginster blüh'n im Dünensand, / wo die Möwen schreien, schrill im Strumgebraus, / da ist meine Heimat, da bin ich zu Haus.
Armes Menschengeschlecht! Aus welchen Abgründen hast du dich noch emporzuarbeiten!
Wirklichkeit läßt sich nicht zu einer subjektiv gestalteten, virtuellen Realität reduzieren.
Junge Liebhaber sind wie der Camenbert: Wenn sie reif werden, laufen sie einem davon.
Kinder sollen mit viel Liebe aufwachsen, aber sie wollen und brauchen auch Normen.
Das Recht hat eine unverzichtbare Funktion im Zusammenleben der Menschen; es gibt Sicherheit und schützt gerade die Schwachen.
Es lebe die Fraktion, wenn auch die Welt darüber zugrunde geht!
Denn es ist nicht genug, einen guten Kopf zu haben; die Hauptsache ist, ihn richtig anzuwenden.
Unser seitheriges Recht ist weitgehend Theologie und Moral, deren Magd es auch im Mittelalter gewesen ist.
Management ist die schöpferischste aller Künste - die Kunst, Talente richtig einzusetzen.
Wer viel Geld hat, kann spekulieren. Wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren. Wer kein Geld hat, muß spekulieren.
Wenn sich Menschen von einem Projekt, von einer Idee abwenden, dann geht das irgendwann seinem Ende entgegen